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Alltagsmonster

Banale, alltägliche Erledigungen mutieren in Kasachstan oft zu scheinbar unlösbaren Lebensaufgaben. Die Ursachen sind mannigfaltig: Gibt’s grad nicht. Kann sein, morgen. Oder in einer Stunde (nach der Mittagspause meistens). Vielleicht auch nicht bis zur Rente. Technisches Versagen: Stromausfall. Chinesische Isolierung. Chinesische Kabel. Menschliches Versagen: Kein Bock nachzudenken, kein Bock aufzustehen. Chef nicht da. Unklar wann der Chef kommt. Vielleicht nach der Mittagspause. Vielleicht auch morgen. Oder einfach: Nö. Weiß nicht. Njetu. Eine wichtige Information, ein Geschirrstück, ein Adapter, ein Sanitätstechniker, oder... ein Schlüssel vom Dachboden.

Ein beeindruckendes Beispiel (von vielen in letzter Zeit) war unser Weg zum heimischen Internetanschluss.

"Alltagsmonster und Nachbarsmonster"

Drama in mehreren Akten.

Personen:

Ich
T.
Oma, Nachbarin links
Ihre Tochter, Nachbarin links
Tatarin (eigentlich Russin), Nachbarin rechts
Russin, Nachbarin eine Etage tiefer
Kasachin, Nachbarin im Erdgeschoss
Tatjana, Telefontante bei Beeline
(Name geändert)
Vitalij, Callagent bei Beeline
Hausmeister beim KSK
Zwei mal zwei Beeline-Techniker

Ort:

Almaty, ehemalige Hauptstadt, sowjetisches Mehrfamilienhaus in der R-Straße, Einzimmerwohnung im fünften Stock.

 

Tag 1:

T: „Ich hab uns online bei Beeline angemeldet. Bist du morgen zu Hause? Dann kommt jemand zwischen 10 und 14 Uhr. Ich hab gesagt ich bestätige nochmal morgen früh.“

Tag 2:

Morgens.
Rückruf beim Provider unmöglich: „This number is out of service.“ Dazu: Wasser komplett abgestellt. Ausschließlich bei uns. Ohne Ankündigung. Sämtliche Nachbarn durchgefragt, keiner weiß was.
Abends.
Wir rufen beim KSK an (quasi Hausmeisterdienst).
24-Stunden-Notfalldienst(!): „Es kann jetzt niemand kommen. Eigentlich rufen Sie nämlich außerhalb der Arbeitszeiten an. Geben Sie morgen einen Auftrag ein.“
Also fahren wir zu Mutti duschen und übernachten.
Zufällig erfahren wir dadurch auch, dass wir nicht in der M-Straße 13, sondern R-Straße 3 wohnen.
T: „Ich schwöre, Google Maps zeigt M 13 an! Ach, ich meld uns nochmal neu an.“

Tag 3:

Morgens.
Ich finde das KSK-Gebäude nicht und gehe genervt heim.
Unerwarteterweise: Aus dem Hahn läuft Wasser! Sogar aus beiden, warm und kalt. Nur das Warmwasser ist mit gutem Willen höchstens als „lau“ zu bezeichnen.
T. reagiert endlich auf meine SMS, wo denn das verdammte KSK-Gebäude ist:
„M-Straße 39. Da steht nicht KSK, sondern DOS-3 an der Tür.“
Ich: „(…mrr) Egal, wir haben jetzt sowieso wieder Wasser!“
T: „Bis 14 Uhr soll jemand von Beeline kommen, du bleibst ja zu Hause, ja?“
Mittags.
Das Festnetztelefon klingelt: Guten Tag, mein Name ist Vitalij XY-ov von Beeline. Haben Sie einen Computer zu Hause?
Ich: Ja, haben wir.
Vitalij: Wir können Ihnen Internet anschließen. Dazu haben wir mehrere Angebote. Für 3000 Tenge...
Ich: Ähm, Moment, wir haben eigentlich schon Internet bei Ihnen bestellt. Ihre Techniker sollten heute morgen kommen.
V: Ach so, gut, dann setzen sich unsere Techniker mit Ihnen in Verbindung. Dann streiche ich Sie hier aus der Liste, dass Sie schon Kunde bei uns sind.
Ich: Ja und die Techniker melden sich auf jeden Fall?
V: Jaja, die sollten sich bei Ihnen melden.
(Interne Unternehmenskommunikation – erste Sahne!)


Tag 4:

Morgens.
T: Heute kommen die Techniker.
Mittags.
Von der einen auf die andere Sekunde bekomme ich höllische Schmerzen, klare Sache, Blasenentzündung, musste ja kommen bei unserem „Warmwasser“. Ich werfe Antibiotika und Aspirin ein, krieche kreuz und quer durch die Wohnung vor Schmerz. Eine Stunde. Es wird nicht besser, verkrampft schiebe ich mich zur Apotheke.
Anruf von T: „Bist du zu Hause?“
Ich
(wahnsinnig vor Schmerzen, brülle): „NEIN!“
T: „Verdammte Scheiße, die Techniker von Beeline haben mich schon drei Mal angerufen, sie waren zwei Mal da und niemand hat aufgemacht! Ist mir jetzt egal mit dem Internet, ruf du die an, wenn du Internet willst, ich brauch keins!“
Ich: „Gehts noch, ich war den ganzen Tag zu Hause, jetzt bin ich 15 Minuten raus zur Apotheke weil ich vor Schmerzen verrecke!“
T: „Das kotzt mich so an mit diesem Internet!! Ich hab jetzt keine Zeit, tschüß!“
In der Apotheke bekomme ich Ibuprofen. Daheim schmeiße ich nochmal Antibiotika plus Ibu ein und schreibe T. eine stinkwütende SMS.
Abends.

Zugedröhnt von den Schmerzmitteln, ruhiggestellt.
T. kommt heim: „Es hat sich herausgestellt, dass sie ins Domofon unsere dreistellige Nummer eingegeben haben statt der zweistelligen.“
Ich: (…)
(War mir völlig klar)
[Anmerkung: An den meisten Eingangstüren von Gebäuden hängt ein „Domofon“. Man klingelt, indem man die Wohnungsnummer eintippt. Wir wohnen in 184. Aber weil das Domofon falsch programmiert wurde oder weil … oder warum auch immer, muss man 54 eintippen. 184 bleibt wirkungslos.]
T: „Sie kommen morgen nochmal zwischen 10 und 14 Uhr.“

Tag 5:

10:13, die Techniker sind da. Sie blicken nach oben zur Dachluke: „Wo ist der Schlüssel zum Dach?“
Ich
(vernebelt von Medikamenten): „Ääh. Keine Ahnung. Vielleicht bei den Nachbarn?“
Rechts macht keiner auf.
Links: „Wir haben nichts!“
Eine Etage tiefer: „Ich hab nix, fragen Sie unten im Erdgeschoss, dritte Wohnung links!“
Erdgeschoss: „Ich hab nix, nur die im fünften Stock haben Schlüssel!“
Techniker: „Okay, wir versuchen noch eine Variante.“
Sie lassen ihr Werkzeug da und verschwinden. Eine Stunde später.

Techniker: „Der KSK gibt uns den Schlüssel nicht.“
Ich: „Äh. Mhm. Dann müssen wir wohl irgendwie erst den Schlüssel besorgen...“
Techniker gehen unerledigter Dinge.
Abends.

T: „Du hättest mit zum KSK gehen sollen!“
Ich: „Ich war betäubt von den Medikamenten!“
T: „Versuchs nochmal bei den Nachbarn, die nicht da waren.“
Klingele. Die Tür geht auf.

Ich: „Guten Tag, ich bin die Nachbarin von nebenan. Haben Sie den Schlüssel für den Dachboden?“
Nachbarin (giftig): „Wofür brauchen Sie den? He?“
Ich: „Wir wollen Internet anschließen und die Techniker müssen aufs Dach.“
N.: „Ich geb niemandem mehr den Schlüssel!“
Ich: „?“
N: „Da bröckelt alles runter, die Techniker machen alles kaputt!“
T.
(tritt aus der Tür): „Geben Sie uns den Schlüssel, bitte!“
N.: „Und dann kommt die Decke runter? Nein! Das Dach wurde erst repariert, und dauert geht da jemand hoch.“
T.: „Wie kann da dauernd jemand hoch wenn ein Schloss davor hängt?“
N.: „Wozu müssen die überhaupt aufs Dach! Alle haben Internet verlegt, da hängt der Kasten, warum schließen sie es nicht da an!“
T.: „Die werden schon wissen, warum sie aufs Dach müssen. Geben Sie uns bitte den Schlüssel.“
N.: „Bei wem haben Sie noch gefragt? Im Erdgeschoss, ja?“
Ich: „Ja, die im vierten Stock hat gesagt, die im Erdgeschoss weiß Bescheid.“
N.: „Ja, sie kam heute morgen zu mir auf die Arbeit und fragte aufgebracht, wer denn im fünften Stock wohnt.“

Ich bin sprachlos. Bin ich so furchteinflößend?
N.: „Wer ist euer Vermieter? Trägt er die Verantwortung,wenn die da oben alles kaputtmachen?“
(Endlose Diskussion, sie sucht schließlich den Schlüssel. Findet ihn nicht. Verspricht ihn zu bringen.)
T. (in der Wohnung): So eine giftige Tatarin! Die sind alle so!
Ich: Du bist selbst Tatare.
T.: Die hat den Schlüssel hundertpro und will ihn einfach nicht rausrücken!
Ich: Glaub ich nicht, die findet ihn wirklich nicht.
10 Minuten später, es klopft.
N. (hat einen Schlüssel in der Hand): „Ich weiß nur nicht ob der passt.“
Ich hangele mich die Leiter hoch. Schlüssel passt nicht.
N.: Dann hat wohl jemand das Schloss ausgetauscht. Einen anderen hab ich nicht.
T. (in der Wohnung): „Die hat hundertpro noch einen und will ihn nicht rausgeben!“
Ich: „Ich probiers nochmal nebenan.“
Klingele.
Oma: „Ich hab keinen Schlüssel. Ich wohne hier nicht. Ich bin die Oma, ich weiß nichts.“
Ich: „Okay, aber haben Sie vielleicht eine Idee wer ihn haben könnte?“
Oma: „Meine Liebe, ich bin die Oma, ich weiß nichts.“
T.: „Du gehst morgen früh zum KSK! Schaffst du das?“ (Es folgt noch eine Hasstirade auf den KSK weil an Tag 2 niemand gekommen ist um nach dem Rechten zu schauen.)

 

Tag 6.

Morgen. Beim KSK. (Oder besser gesagt DOS-3).
Ich: „Guten Morgen, wir möchten daheim Internet anschließen und brauchen dafür den Schlüssel vom Dach für die Techniker.“
KSK-Mann: „Welches Haus, welche Wohnung? Ah, ihre Nachbarn im fünften Stock haben einen.“
Ich: „Die geben ihn uns aber nicht!“
KSK-Mann: „Wohnung Nummer
185 hat ihn. Da wohnt eine Oma, ja? Die hat ihre Tochter dazu geholt.“
Ich: „Die sagt, sie weiß nichts. Und 183 hat den falschen Schlüssel. Geben Sie ihn uns doch bitte.“
KSK-Mann: „Wir haben den Schlüssel nicht.“
Ich: „Aber gestern waren die Beeline-Techniker bei Ihnen und haben gesagt, Sie haben ihnen den Schlüssel nicht gegeben.“
KSK-Mann: „Beeline geben wir prinzipiell keine Schlüssel mehr.“

Ich (will meinen Kopf an die Wand schlagen): „Warum?“
KSK-Mann: „Die bezahlen ihre Rechnungen nicht bei uns hier im Gebäude.“
Ich: „Das heißt, Sie haben doch einen Schlüssel!“
KSK-Mann: „Ich habe Ihnen doch gesagt, wir haben keinen Schlüssel. Glauben Sie, ich veräppele Sie?“
Ich: „Nein, aber man weiß ja nie.“ (Pause) „Ja, und was soll ich jetzt machen?“
KSK-Mann: „Sagen Sie 185, sie sollen Ihnen den Schlüssel geben. Die haben ihn ganz sicher. Wenn nicht, sagen Sie, dass Sie das Schloss aufbrechen.“
Ich: „Was, Sie brechen das Schloss auf?“
KSK-Mann: „Nein, Sie brechen das Schloss selbst auf.“
Ich: „Okay. Noch eine Sache. Unser warmes Wasser ist nicht wirklich warm.“
KSK-Mann: „Ja, dann ist es halt so.“
Ich: „Wie, dann ist es halt so?“
K.: „Sie müssen es eine Weile laufen lassen.“
Ich: „Das dauert 50 Minuten bis es einigermaßen warm ist! Ich hab mich schon erkältet deswegen, und wie, das kann ich Ihnen sagen.“
K.: „Dann hat ihr Nachbar in 177 oder 181 Ihr Warmwasser abgedreht. Erinnern Sie sich, als Sie kein Wasser hatten?“
Ich (erstaunt – also hatten die doch was unternommen an Tag 2!): „Ja...?“
K.: „Ich habe Ihren Nachbarn angerufen und Ihm gesagt, er soll das Wasser anstellen.“
Ich bin sprachlos von so viel Hass. Wo sind wir nur gelandet?
Ich rufe Ihn nochmal an und sage, er soll das Warmwasser auch aufdrehen. Damit Sie sich nicht mehr erkälten.“ (lächelt)
Ich bedanke mich, gehe, rufe T. an und erzähle ihm die ganze Geschichte.
Ich: „Was haben wir nur für Nachbarn! Ich bin schockiert.“
T.
(listig, ein echter Tatare): „Sag der Oma nebenan, dass der KSK uns erlaubt hat das Schloss aufzubrechen.“

Zu Hause im fünften Stock. Klingele.
Oma: „Ich bin die Oma, ich weiß nichts.“
Ich: „Der KSK sagt aber, Sie haben den Schlüssel auf jeden Fall. Schauen Sie doch bitte nach.“
Oma
(unschlüssig): „Ich weiß nichts.“
Tochter
(aus der Küche): „Wer ist da?!“
Ich: „Die Nachbarin!“
Tochter: „Sag ihr, wir geben keinen Schlüssel raus!“
Ich: „Bitte!“
Tochter tritt hervor.
Ich rufe wie einer alten Bekannten zu: „Guten Tag!“
Tochter: „Ach, Sie sind es!“ 
Ich (hoffnungsvoll): „Ja, bitte, wir möchten Internet anschließen.“
Tochter: „Wir geben den Schlüssel nicht mehr raus, da kommt das ganze Dach runter.“ 
Ich: „Bitte, ich bringe den Schlüssel auch gleich wieder zurück. Ich passe auf, dass die Techniker nichts kaputtmachen.“
Tochter: „Es kommen dauernd neue Mieter und wollen irgendwas und uns fällt die Decke auf den Kopf.“
Oma: „Wir haben schon drei Schlüssel nachmachen müssen.“
Tochter (fährt ihr über den Mund): „Das interessiert niemanden!“
Oma schweigt.
Ich (verständnisvoll): „Doch, doch, ich verstehe. Aber Sie können mir vertrauen. Ich will doch auch nicht, dass was kaputtgeht.“
Tochter wird spürbar zutraulicher. Überreicht mir den Schlüssel.
Ich (HALLELUJA-GEFÜHL): Vielen Dank! 
Tochter: „Aber akkurat, ja?“
Ich: „Natürlich.“

 

Ich rufe Beeline an, zehn Minuten später sind die Techniker bereits da. Es klappt alles wunderbar, nichts geht zu Bruch, die Krümel im Flur kehre ich akkurat weg, nachdem die Techniker weg sind und gebe danach mit einem strahlenden Lächeln der Oma den Schlüssel zurück.

 

Man muss der Vollständigkeit halber hinzufügen, dass die Techniker meinen Ausweis fotografieren wollten, als Bestätigung. Dann ist ihnen aufgefallen, dass ihr Handy keine Fotofunktion hat und sie keinen Fotoapparat dabeihaben. Daraufhin habe ich vorgeschlagen, dass wir es per E-Mail schicken können abends. Sie wussten nur nicht die E-Mailadresse Ihrer Chefin, die hat sie per Handy durchgegeben: san-tatjana30@mail.ru (Name geändert)
Professionell wie alles die letzten Tage.

 

Ende.

 

Ach nein, doch nicht.

Ich musste ja noch die Monatsgebühr bezahlen. (An einem der Aufladeterminals, die in den kleinen Lebensmittelgeschäften stehen.) Ich gebe gerade die Nummer ein, Zack bums, Stromausfall. Das Terminal fährt wieder hoch und bringt nur Fehlermeldungen. Das nächste Terminal einen Kilometer weiter frisst den 2000-Tenge-Schein (etwa 10 Euro) nicht. Kann natürlich auch niemand weit und breit wechseln. Zum Glück konnte ich in einem Laden gegenüber ein Kärtchen mit Code kaufen und den Rest zu Hause bezahlen. Ein gigantisches LAN-Kabel baumelt nun vorm Balkon, die Verbindung mit der Welt steht.

 

Warmes Wasser haben wir allerdings immer noch nicht.

gastarbeiter
11 августа 2012, 19:37
966

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Комментарии

akma81
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Oma: „Ich bin die Oma, ich weiß nichts.“ ))))
Ich glaub, ein endlosse Durcheinander ist überall.

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